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<pre>Wie viel der klare 4:1-Erfolg über den — zumindest aktuell — kaum konkurrenzfähigen Krisenklub tatsächlich wert war, wird sich aber wohl erst in Leipzig zeigen.  <p> Schalke war kämpferisch zwar bemüht, aber spielerisch defizitär und teilweise auch ein wenig mutlos.  <p>  Streich war dennoch zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Vor allem was Einsatz und Wille anbelangt. Aber ich kann nicht von den Jungs Dinge verlangen, die nicht zu ihren großen Stärken gehören“, sagte der 53-Jährige. <p> In der 75. Minute gelang den Schwaben aus dem Nichts der Ausgleich, sieben Minuten vor Schluss sogar noch für die Führung. <p>  Während Thomas Tuchel damals einen Traum-Einstand auf der BVB-Bank verlebte, läutete das Hinspiel zugleich die erstaunliche Entzauberung von Lucien Favre ein — nach vier weiteren Schlappen zog sich der Schweizer dann nur einen knappen Monat später selbst aus dem Verkehr.  </pre>


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<pre>Dabei ist es für Raffael aber wohl doch zu viel der Ehre, den momentanen Hänger nur an dieser Personalie festzumachen. Da es darüber hinaus auch etliche weitere Ausfälle zu beklagen gilt (Hazard, Christensen, Dominguez etc.), kommt die kleine Delle nicht aus gänzlich heiterem Himmel.  <p> Dass mit einem geöffneten Visier hingegen weit weniger Staat zu machen ist, wurde den 96ern derweil auch beim jüngsten 1:2 gegen Augsburg einmal mehr schmerzlich deutlich vor Augen geführt.  <p>  Mit der Pleite beim ehemaligen Klub seines Erfolgstrainers hat der Aufsteiger auch die Tabellenführung wieder an den FC Bayern abgeben müssen. Ein gebrauchter Tag für die RasenBallsportler, deren eindrucksvolle Serie (13 Spiele ungeschlagen, 8 Siege in Folge) ihr Ende fand. <p> Mit dem Ausgleichstreffer bekam die Elf vom Niederrhein in der Fuggerstadt auf den letzten Drücker doch noch die Quittung für die zu passive Spielweise nach dem Wiederanpfiff präsentiert, als den Gästen die anfängliche Spielkontrolle weitgehend selbstverschuldet aus den Händen glitt. <p>  Die zu beobachtende Stagnation am Tabellenende war auch der einzige Gewinn, den die Werkself aus dem 30. Spieltag zog: Die Schlappen von Hamburg, Augsburg und Ingolstadt nahmen dem eigenen Scheitern im Freiburger Schwarzwald-Stadion die ganz große Brisanz.  </pre> 


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<pre> Da Nürnberg aber sogar den am Boden liegenden Stuttgarter zuletzt unfreiwillig wieder auf die Beine half, erscheint uns ein ertragreicher Tipp auf einen Punktgewinn der Gäste dann doch etwas zu risikoreich.  <p> Nun wollen die Freiburger nachlegen, um sich etwas von der Abstiegszone abzusetzen. Derzeit beträgt als Tabellen-1der Abstand auf den Relegationsplatz nur zwei Zähler.  <p>  Damit dies auch gegen die Bullen gelingt, wird während der Länderspielpause vor allem eines geübt: „der berühmte letzte Pass“. Denn genau an jenem soll es gegen Borussia Dortmund gefehlt haben, um sogar zwei weitere Punkte mitzunehmen. <p>  Dabei sah am Mittwoch im Heimspiel gegen Hoffenheim schon alles nach dem zweiten Heimsieg dieser Spielzeit aus, oder zumindest nach einem Unentschieden. Nach 16 Minuten führten die Mainzer bereits mit 2:0, mussten sich am Ende dann aber doch mit 2:3 geschlagen geben. <p>  Dies liegt nicht zuletzt auch darin begründet, dass es die Borussia in Leverkusen mit einem vergleichsweise dankbaren Opfer zu tun bekam. Nach einer Hinrunde voller dürftiger Auftritte schlägt sich schließlich auch die Werkself mit erheblichen Selbstzweifeln herum.  </pre>


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<pre> Es war die sechste Liga-Niederlage für Freiburg in dieser Saison. Und obwohl ihnen nur ein einziger Sieg an den letzten sechs Spieltagen gelang, bleiben die Freiburger vorerst noch auf dem zwölften Platz.  <p> Nur sechs Torschüsse — zwischen der 17. und 5Minute gab es gar keinen — und eine Fehlpass-Quote von 43 Prozent sagen alles aus. HSV-Trainer Markus Gisdol gestand danach: „Das sind Spiele, die haben mit Fußball relativ wenig zu tun.“   <p> In der vorjährigen Saison kamen die sich am Abgrund entlang hangelnden Freiburger gerade noch einmal mit dem Schrecken davon: Gegen Frankfurt soll nun der erste Schritt in eine sorgenfreiere Zukunft gelingen. <p>  Sogar null Ertrag gab es für Stürmer-Star Pierre-Emerick Aubameyang. Glänzte er schon gegen Benfica als „Chancentod“, setzte sich dies gegen Wolfsburg fort.  <p> Nachdem es die Königsblauen dank dieses Laufs zunächst auf sechs Siege in Folge brachten, offenbarte nun das 0:3 gegen Köln, dass das Team von AndrÃ© Breitenreiter auch an gebrauchten Tagen keine halben Sachen macht — schließlich war bereits die bis dahin einzige Saison-Niederlage in Wolfsburg ebenso deutlich ausgefallen.  </pre>


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<pre> Denn abgesehen davon, dass der Karnevalsverein bereits Siege über Leipzig und Hoffenheim feiern konnte, war dieser in der abgelaufenen Spielzeit der fünftbeste Rückrundenverein der Liga – und damit sogar besser als die Bullen!  <p> Die Flut an Einschlägen kam für die Freiburger vor allem im heimischen Breisgau überraschend; nach zuvor saisonübergreifend eingefahrenen zehn Siegen erwies sich die defensive Leistung zuletzt gleich zwei Mal als zu schlecht, um wenigstens ein Pünktchen mitzunehmen.  <p>  Entgegen des Spielverlaufs erzielte Freiburgs Robin Koch nach einem abgefälschten Gewaltschuss jedoch den 1:1-Ausgleichstreffer. Auch in der zweiten Halbzeit erspielten sich die „Herthaner“ viele Chancen und scheiterten mehrfach nur knapp. <p>  Jenseits der nackten Zahlen darf man der Mannschaft aber trotzdem zugutehalten, in den vergangenen Wochen ein gutes Stück vorangekommen zu sein: Seit dem im Sommer vollzogenen Trainerwechsel haben die Auftritte von Bayer spürbar an Stringenz zugelegt.  <p> Überdies wurde der Spielfluss allerdings auch im Mittelfeld immer wieder von technischen Fehlern, der mangelhaften Abstimmung oder einer frappierenden Planlosigkeit gestört. Folglich spricht es nicht für den VfL Wolfsburg, dass die Eintracht dennoch zu etlichen nennenswerten Chancen kam.  </pre>


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